
Netzaberg
Halloween am Netzaberg: Ein Stück Amerika in der Oberpfalz
Ein Stück Amerika mitten in der Oberpfalz: Am Netzaberg bei Eschenbach verwandelten sich die Straßen in eine riesige Gruselkulisse. Hunderte Besucher ließen sich das Halloween-Spektakel nicht entgehen.
Gruselige Kostüme, aufwendig dekorierte Häuser und jede Menge Süßigkeiten: Am Netzaberg bei Eschenbach haben am Wochenende wieder zahlreiche Deutsche und Amerikaner Halloween gefeiert. Die US-amerikanische Housing Area ist jedes Jahr ein Anziehungspunkt für Halloween-Fans aus der Region. Nach amerikanischer Tradition ziehen Kinder und Erwachsene von Haus zu Haus und fordern mit dem Ruf „Trick or Treat“ Süßigkeiten ein.
Bei den Kostümen war von schaurig bis ausgefallen alles dabei. Ein Besucher entschied sich für Indiana Jones, weil er die Filme von George Lucas liebt und das Outfit cool findet. Eine andere Besucherin verkleidete sich als Rapperin. Die Idee sei spontan entstanden, verriet sie – ihr Kostüm sei eine Last-Minute-Entscheidung gewesen.
Aufwendige Dekorationen für die Gruselnacht
Zu Halloween gehört am Netzaberg nicht nur die passende Verkleidung. Auch die Häuser und Vorgärten werden aufwendig geschmückt. Skelette, Spinnennetze und gruselige Szenen verwandeln die Siedlung in eine große Halloween-Kulisse.
William Sanchez und sein Sohn begannen bereits am 1. Oktober mit den Vorbereitungen. Schritt für Schritt ergänzten sie ihre Dekoration, und selbst am Morgen des Halloween-Festes waren noch letzte Arbeiten nötig. Da beide neben Schule und Beruf beschäftigt waren, zog sich die Gestaltung über mehrere Wochen.
Halloween verbindet deutsche und amerikanische Kultur
In den USA gehört Halloween zu den beliebtesten Festen des Jahres. Auch am Netzaberg ist die Begeisterung groß. Für Vedrana Lawrence, die einen Großteil ihres Lebens in den Vereinigten Staaten verbracht hat und am Netzaberg lebt, ist das Fest in der Oberpfalz sogar schöner als in den USA, weil hier zwei Kulturen zusammenkommen.
Süßigkeiten für die nächsten Tage
Für viele Kinder dürfte sich der Besuch am Netzaberg auch kulinarisch gelohnt haben. Die Süßigkeiten Ausbeute dürfte bei manchen noch für mehrere Tage reichen.
(kw)