Luhe

Luhe: Wallfahrtstradition wiederbelebt

Die St.-Nikolaus-Kirche auf dem Koppelberg in Luhe ist eine Sehenswürdigkeit. Sie geht auf die Kaufleute zurück, die einst auf der Goldenen Straße zwischen Nürnberg und Prag gependelt sind. Was lange in Vergessenheit geraten war: Die Nikolauskirche ist auch eine Wallfahrtskirche.

Lange Zeit gab es keine Wallfahrt mehr, bis sie von drei Luhern wiederbelebt wurde – die „neue“ Wallfahrt führt von Michldorf nach Luhe.

Die Idee hatte der Historiker, Heimatforscher und Altbürgermeister Karl-Heinz Preißer. Er wollte anknüpfen an die alte Wallfahrtstradition, belegt durch eine Ablasserteilung durch einen Prager Bischof im Jahr 1376.

Unterstützung fand er sofort in der Pilgerführerin Christine Schwab und den aus Luhe stammenden damaligen Michldorfer Pfarrer Alfons Forster.

Das Trio hat vor allem seit der Nach-Corona-Zeit die Wallfahrt etabliert, zuletzt pilgerten 100 Gläubige den acht Kilometer langen Weg singend und betend durch die Fluren.

(gb)

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