„Amberg progressiv 1968 / 2018“

1968 war die Zeit im Umbruch. Tausende Studenten und Bürgerrechtler gingen damals auf die Straße. Es gab Proteste gegen starre Strukturen und beispielsweise auch gegen den Vietnamkrieg. Mit der „68er Bewegung“ standen die Uhren auf Revolution. Das Jahr hat damit Geschichte geschrieben – und das auch in Amberg. Dort polarisierte und provozierte die Reihe „Amberg progressiv ´68“ mit einer Kunstausstellung, einem Theaterstück und einem umstrittenen Kurzfilm. Heute – 50 Jahre später – wird „Amberg progressiv“ wieder zum Leben erweckt. Und zwar durch den Amberger Kunstverein A.K.T..

Los geht die Veranstaltungsreihe bereits am kommenden Freitag (26.10.2018) mit der Vernissage zur Kunstausstellung im kulturstift. Diese zeigt unter anderem Werke von Künstlern von damals und damalige Werke. Darunter sind unter anderem Werke von Günter Dollhopf, der damals auch einer der Hauptinitiatoren für „Amberg progressiv ´68“ war, von Gerd Dengler, Heini Hohl, Happy Schuller Gerhard Wendland, Günter Griebl „Biwi“, Herbert Burger oder auch Jochen Lebert.

Am 27. Oktober wird um 19:30 Uhr im Amberger Ringtheater unter anderem der damals sehr umstrittene Film „Kollisionen“ gezeigt, der 1986 aber einen derart großen Zuspruch erhielt, dass er gleich mehrfach gezeigt werden musste. Produziert wurde der Film von Winni Steinl und Uli Wähner.

Am 17. November spielt die Theatergruppe Rampenfieber unter der Regie von Winni Steinl das „Szenarium“ – eine Anlehnung an das damalige Theaterstück von Alois Segerer von 1968. Beginn ist um 19:30 Uhr im Ringtheater Amberg.

Auch Künstler „von heute“ haben sich dem Thema „Progressiv“ gewidmet. Ihre Werke gibt es ab 16. November bis zum 1. Dezember im kulturstift zu sehen. Mit dabei sind Werke von unter anderem Hanna Regina Uber, Johann Sturcz, Marcus Trepesch, W. A. Hans Bauer, Marion Mack, Moritz Hüttner, Martin Fürbringer und Achim Hüttner.

Zum Abschluss gibt es am 30. November im kulturstift eine Podiumsdiskussion. Da ist dann auch gleichzeitig die Finissage der Kunstausstellung. Weitere Informationen zu „Amberg progressiv“ finden Sie im Internet unter www.akt-kunstverein-amberg.de. (nh)