Amberg: Volkstrauertag im Zeichen von 75 Jahre Kriegsende

Eine würdevolle Feier des Volkstrauertages trotz Corona-Beschränkungen: Das war das Ziel der Stadt Amberg in diesem Jahr.

Die Kranzniederlegung selbst wurde nur im kleinen Kreise zelebriert. Oberbürgermeister Michael Cerny und Standortfeldwebel Enrico Ritz von der Schweppermannkaserne Kümmersbruck legten einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder.

Für das eigentliche Gedenken nutzte Cerny dann den Gottesdienst in der St. Martins-Kirche. Nach der Messe appellierte er an die Gottesdienstbesucher, den Wert des Volkstrauertages nicht zu gering zu schätzen. Denn obwohl das Kriegsende 75 Jahre zurück liege, dürfe man die Gräueltaten niemals vergessen, um das Leben in Frieden weiter wertzuschätzen und zu wahren. Denn es zeige sich leider immer wieder sehr deutlich, dass Krieg und Gewalt zu unserem Alltag gehören.

Cerny widmete den Volkstrauertag in diesem Jahr deshalb auch den Opfern von Terrorismus und Rechtsextremismus. Er forderte dazu auf, gegen eine Spaltung der Gesellschaft und Europas zu arbeiten. Das Ziel müsse immer ein friedliches Miteinander sein.

(eg / Videoreporter: Hans Bernreuther)