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      Impfen in der Apotheke: Kurze Wege zur Vorsorge

      Das Ziel: Impfangebote sollen für die Menschen leichter erreichbar werden. Kurze Wege, flexible Termine und die Beratung vor Ort können dazu beitragen, dass mehr Menschen ihren Impfschutz überprüfen und auffrischen lassen.

      Speziell geschulte Apothekerinnen und Apotheker dürfen derzeit unter anderem gegen Influenza und Covid-19 impfen. Für die Impfungen gelten gesetzliche Vorgaben sowie feste Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

      Nach einer im Sommer 2026 beschlossenen gesetzlichen Neuregelung sollen Apotheken grundsätzlich auch weitere sogenannte Nicht-Lebend-Impfstoffe verabreichen dürfen – beispielsweise gegen Tetanus oder FSME. Bis diese Impfungen flächendeckend in Apotheken angeboten werden können, sind allerdings noch vertragliche Regelungen und entsprechende Schulungen notwendig.

      Wer sich gegen Grippe schützen möchte, sollte zudem den richtigen Zeitpunkt beachten. Da der Körper nach der Impfung etwas Zeit benötigt, um einen ausreichenden Schutz aufzubauen, empfiehlt sich die Impfung möglichst vor Beginn der stärksten Infektionswelle im Herbst und Winter.

      Ein aktueller Impfstatus dient nicht nur dem eigenen Schutz. Eine höhere Impfquote kann auch dazu beitragen, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen. Wer unsicher ist, welche Impfungen empfohlen werden oder ob eine Auffrischung notwendig ist, kann sich in einer Apotheke vor Ort beraten lassen.

      (exb.)

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