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      Burglengenfeld

      Bürgerfest in Burglengenfeld: So arbeitet der Sicherheitsdienst im Hintergrund

      Drei Tage lang war die Burglengenfelder Altstadt eine riesige Feierzone. Beim mittlerweile 16. Bürgerfest gab es Live-Musik, ausgelassene Stimmung und natürlich viel zu Trinken. Rund 70.000 Menschen kamen in die Stadt, um gemeinsam zu feiern. Um das überhaupt möglich zu machen, arbeiteten im Hintergrund zahlreiche Helfer daran, dass alles sicher und reibungslos abläuft. Wir haben hinter die Kulissen geschaut und eines der wichtigen Teams des Bürgerfests begleitet – den Sicherheitsdienst.

      Einer der zentralen Anlaufpunkte ist die Festwache am Europaplatz. Direkt neben dem Marktplatz sind dort das Rote Kreuz und die „Bavarian Guards“ untergebracht. Während die Sanitäter für medizinische Notfälle bereitstehen, laufen beim Sicherheitsdienst die Fäden zusammen. Chef André Rieth gibt seinen Mitarbeitern letzte Anweisungen. Alle sind ausgerüstet mit Funkgerät, Handschellen, Taschenlampe und mehr.

      Vor ihnen steht ein langer Arbeitstag. Sie bewachen die Zugänge zum Festival, behalten verdächtige Personen im Auge, und zeigen auf ihren Streifen Präsenz.

      Mehr Alkohol heißt mehr Arbeit

      Besonders am Abend nimmt die Bedeutung der Security zu. Je voller die Straßen werden und je mehr Alkohol fließt, desto wichtiger ist es, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen. An neuralgischen Punkten stehen Teams bereit. Streitigkeiten, Pöbeleien oder sexuelle Belästigung sind mit zunehmendem Alkoholgenuss keine Seltenheit.

      Dabei geht es für die Mitarbeiter nicht darum, direkt körperlich einzugreifen. Viel entscheidender seien Ruhe und die richtigen Worte. Damit ließen sich die allermeisten Situationen ganz entspannt lösen, erzählt Security-Mitarbeiter Thomas Zenger. Wenn es doch nicht anders geht, haben die Bavarian Guards trotzdem die nötige Erfahrung und Mittel, um Menschen dingfest zu machen, bis die Polizei da ist.

      Ein fast friedliches Wochenende

      Überwiegend lief das Bürgerfest friedlich ab. Lediglich eine Auseinandersetzung verzeichneten die Bavarian Guards – die konnte schnell geschlichtet werden. Zudem ertappen sie zwei Festgäste beim Bier-Diebstahl. Besonders der Regen am Sonntag-Abend hat den Guards die anstrengende Räumung am Ende des Fests erleichtert. André Rieth ist zufrieden mit dem Wochenende.

      Was für die Gäste nach drei Tagen ausgelassener Party ausgesehen hat, bedeutete für die Helfer im Hintergrund viel Arbeit. Sicherheitsdienst und Rettungskräfte sind ebenso im Einsatz wie Veranstalter, Polizei und Bauhof.

      Am Ende ist das Ziel für alle Beteiligten dasselbe: Die Besucher sollen feiern können, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, was hinter den Kulissen passiert. Wenn die Sicherheitskräfte kaum auffallen, haben sie ihren Job im besten Fall bereits gut gemacht.

      (sb)

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