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Bürgerinitiative findet Planung für Einkaufszentrum zu großräumig

Es hat sich Jahre hingezogen, stand schon auf der Kippe, aber jetzt nimmt ein großes Einkaufszentrum inmitten von Weiden zumindest eine theoretische Form an. Aus dem Rathaus liegt ein Planungskonzept vor, das einer Realisierung nahekommen könnte. Großflächig angedacht zwischen Sedan-, Max-Reger-, Schiller- und Goethestraße. Naheliegend, dass sich daran Diskussionen entzünden. Zu groß dimensioniert sieht die Bürgerinitiative „Weiden – Unsere Stadt“ die Planungsüberlegungen und hat ihre Meinung dazu in einer Pressekonferenz verdeutlicht.

Es tut sich schon mal was in Hinsicht auf eine städteplanerische Erneuerung in der Weidener Innenstadt. Das Dännereck als Ruinenstätte ist bereits einer Baustelle gewichen und die Stadt hat nun konkrete Planungsvorstellungen für eine weiträumige Gestaltung eines Einkaufszentrums vorgelegt.

Eingehend damit befasst hat sich auch die Bürgerinitiative „Weiden – Unsere Stadt“ und ihre Einschätzung dazu jetzt öffentlich gemacht. Ein gewisser Nachholbedarf in manchen Bereichen des Warenangebots wird auch von dieser Seite gesehen. Die derzeitigen Überlegungen allerdings seien schlicht zu groß angelegt. Die Folge könne eine Verdrängung des Einzelhandels aus der Altstadt sein, die dann zum Museum werde. Diese Befürchtung jedenfalls hegt Dr. Herbert Klein, der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative.

16 000 Quadratmeter Fläche würden sich nach derzeitigen Vorstellungen in der Einkaufs-Mall verstreuen in dem Bereich zwischen dem Hertie-Gebäude, dem City-Center, dem Witt-Kaufhaus und dem Dännereck.

Zudem würde die Dimensionierung des Vorhabens eine Steigerung der Kaufkraft insgesamt verlangen. Davon komme in der Stadt die Hälfte aus dem Umland und Weiden nehme in dieser Hinsicht eine bundesweite Spitzenstellung ein. Wie also solle diese Kaufkraft noch zu steigern sein, fragt Klein.

Anfreunden mit den momentanen planerischen Überlegungen können sich auch die Investoren von Sonae Sierra. Dazu gibt die Bürgerinitiative aber zu bedenken, dass ein Erfolg für die Kapitalanleger nicht auch gleichzeitig einen Erfolg für die Stadt bedeuten müsse.

Für die kommende Woche am Donnerstag lädt die Stadt zu einer Bürgerversammlung die Max-Reger-Halle ein. Die Bürgerinitiative wird diese Gelegenheit nutzen, um ihre Standpunkte zum Ausdruck zu bringen und zur Diskussion zu stellen.

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