Demonstration gegen SüdOstLink

Netzbetreiber Tennet will die östliche Trasse für den SuedOstLink – diese Pläne sind seit Dezember bekannt. Damit führt die umstrittene Trasse im Abschnitt C östlich an Marktredwitz, Mitterteich und Weiden vorbei. Auch Püchersreuth ist von den aktuellen Planungen betroffen. Konkret würde die Stromtrasse zwischen dem Ortsteil Ilsenbach und der Wallfahrtskirche St. Quirin verlaufen. Doch es gibt Gegenwind.

Mit einem 30-Meter langen, wirklichkeitsnahem Schaubild wollte die Bürgerinitiative „NEW/WEN für eine dezentrale Energiewende gegen die Monstertrasse“ in Ilsenbach bei Püchersreuth zeigen, dass der Begriff „Monstertrasse“ nicht übertrieben sei. Das Banner des Bauzauns zeigt dabei einen Querschnitt, welche Dimensionen der SuedOstLink künftig haben könnte. Die BI will weiter gegen die umstrittene Trasse kämpfen. Denn „Stromtrassen seien nicht die Energiewende. Stromtrassen erzeugen keinen Strom“ – betonte BI-Sprecher Josef Langgärtner. Auch Politiker, wie etwa der Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt und Püchersreuths Bürgermeister Rudolf Schopper zeigten ihre Unterstützung vor Ort.

Während die BI gegen den SuedOstLink im Allgemeinen ist, fordern nun diverse Landräte, Bundes- und Landtagsabgeordnete der Region in einem gemeinsamen Schreiben eine Verschiebung der Trasse. Sie möchten, dass der Trassenverlauf im Schutzstreifen der A93 geprüft wird. Unter anderem Albert Rupprecht, Tobias Reiß, Dr. Stephan Oetzinger und Neutstadts Landrat Andreas Meier haben den Brief an die Bundesnetzagentur unterzeichnet.

(nh/Videoreporter: Gustl Beer)