Freie Wähler fordern Schutzzonen für Flüchtlinge in Herkunftsländern

Das Thema Flüchtlinge beschäftigte auch die Landesversammlung der Freien Wähler Bayern in Neustadt an der Waldnaab.

Der Parteivorsitzende Hubert Aiwanger forderte von der Bundesregierung, dass endlich gehandelt werden müsse. Ein besonderes Augenmerk solle dabei auf die Herkunftsländer der Asylbewerber gerichtet werden. Es sei der falsche Weg, in Bayern Zeltstädte aufzubauen. Viel eher wäre eine Schutzzone in Kriegsgebieten sinnvoll. Erst dann wenn das nicht möglich wäre, müsse man über einen Schutz der deutschen Grenzen nachdenken. Klare Kritik an der Haltung von Ministerpräsident Seehofer und Heimatminister Söder äußerte der stellvertretende Landesvorsitzende Michael Piazolo. Es werde Wahlkampf auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen.

Die Lage sei viel zu ernst, um solche Spielchen zu betreiben, mahnte Piazolo.

(Videoreporter: Heinrich Huschka /eg)