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      Schwandorf

      „Junge Menschen fit machen für das KI-Zeitalter“ – Startschuss für Projekt „XR@school“

      Die Beherrschung des Feuers, die Erfindung des Buchdrucks, die Entwicklung des Internets: Innovationen, die die Welt komplett verändert haben. Eine genauso große und wichtige Innovation ist die Künstliche Intelligenz – dieser Meinung ist Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring (Freie Wähler). Deswegen sollen moderne digitale Technologien auch verstärkt Teil des Unterrichts in Bayerns Schulen werden. Wie das aussehen und funktionieren kann, erprobt nun ein bayernweites Pilotprojekt – umgesetzt in Schwandorf.

      Moderne Technologien im Schulzimmer nutzen

      In einer virtuellen Welt die Säure-Base-Reaktion auf molekularer Ebene mit den eigenen Händen in Gang setzen: es ist ein Beispiel für digitales Lernen, das sich Digitalminister Mehring in Schwandorf selbst durch die VR-Brille angesehen hat. Das Virtual-Reality-Programm soll Schülern im Chemie-Unterricht helfen, Vorgänge auf molekularer Ebene leichter zu verstehen. Um Lernprogramme wie diese dreht sich das Projekt XR@school. Ein bayernweites Pilotprojekt, das im Medienzentrum in Schwandorf ab sofort umgesetzt werden soll. XR steht für Extended Reality. Ein Sammelbegriff für verschiedene Formen digitaler Technologien: Virtual, Augmented und Mixed Reality.

      Wie das Lernen mit diesen modernen Technologien im Schulzimmer ganz praktisch aussehen und funktionieren kann – diese Fragen will das Medienzentrum Schwandorf beantworten. Die Einrichtung des Landratsamtes Schwandorf hatte die Idee zu dem Projekt und setzt es um, gemeinsam mit sechs Projektschulen aus dem Landkreis. „Das Projekt soll jetzt das Bindeglied sein“, erklärt Alexander Friedl, Leiter des Medienzentrums. Die teilnehmenden Schulen probieren die Technologie im Unterricht aus und geben dem Medienzentrum Rückmeldung, was gut funktioniert hat und was nicht. „Und dann arbeiten wir dran“, erklärt Friedl.

      Ziel: Skalierbares Konzept für ganz Bayern

      Das Ziel: Die Ergebnisse auswerten und in ein Konzept gießen, dass dann in ganz Bayern an den Schulen angewendet werden kann. Das Digitalministerium findet die Idee gut und fördert das Projekt mit 225.000 Euro. Digitalminister Dr. Fabian Mehring übergab den Förderscheck in Schwandorf – und betonte: „Digitale Zukunftstechnologien sind die große industrielle Revolution unserer Zeit. Das verändert unsere Art zu arbeiten, unsere Art zu leben und zu lernen. Und da gehört es dazu, dass junge Menschen fit gemacht werden für das KI-Zeitalter, in dem sie leben, sodass sie kritisch reflektierte Nutzer sein können.“

      Das Projekt XR@School ist auf ein Schuljahr ausgelegt – dann sollen Ergebnisse vorliegen. Und die könnten dann vielleicht den Schulalltag von Schülern in ganz Bayern verändern und den Unterricht ein Stück digitaler machen.

      (az)

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