Mauern fallen beim „Turmbau zu Weiden“

Stein auf Stein wurde in Weiden gesetzt – und obwohl dabei viele Mauern entstanden sind sehr viele eingerissen worden. Beim diesjährigen „Turmbau zu Weiden“ waren nämlich auch Flüchtlinge eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Mehr als 14.000 Bauklötze hatten die Kinder zur Verfügung, um ihre archetektonischen Meisterwerke zu fabrizieren. Und zwar gemeinsam mit jungen Leuten mit Migrationshintergrund.

Die Aktion haben der Kunstverein Weiden und der AK Asyl miteinander organisiert. Bewertet wurde die Erkennbarkeit und die Funktionalität der Gebäude – anders als in den Vorjahren. Denn da war das Wichtigste die Höhe. Eine Stunde Zeit hatten die Bauherren dafür. Üben durften sie im Vorfeld in der Jugendkunstschule. Und obwohl dann am Wettbewerbstag einige sprachlichen Barrieren herrschten, bauten einheimische und ausländische Kinder miteinander große und kleine Meisterwerke. (eg)