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Neues Radverkehrskonzept vorgestellt

Fahrrad fahren in Amberg ist schwierig. Vielerorts sind die Radwege nicht breit genug, es fehlen Sicherheitstrennstreifen und die Verkehrsführung ist für Radfahrer oft unübersichtlich. Beschwerden, die viele Radfahrer in Amberg teilen. Bereits vergangenes Jahr konnten Bürger diese beim Auftaktworkshop zum neuen Radverkehrskonzept für Amberg vorbringen. Ein Jahr lang hat sich dann das Planungsbüro PGV-Alrutz mit dem Thema beschäftigt und den Handlungsbedarf im Amberger Radverkehrsnetz auf Basis dessen ermittelt.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor:

Köferinger Straße:

 

  • Markierung beidseitiger Schutzstreifen
  • Südlich Liebengrabenweg ggf. nur einseitig Schutzstreifen möglich
  • Sicherung bei Übergang zu Radweg durch Bordabsenkung und Sichtfreihaltung 

    Raigeringer Straße

     

  • Radverkehr richtungstreu führen
  • Einseitig gemischter Geh- und Radweg, einseitig Schutzstreifen markieren
  • Zwischen Werner- und Asamstraße beidseitig Schutzstreifen markierenKrumbacher Straße

     

  • Radweg aufgeben und Radverkehr im Mischverkehr führen
  • Ggf. Markierungslösung prüfen
  • Zur Verdeutlichung der geänderten Radverkehrsführung Piktogramme auf der Fahrbahn markieren
  • Zuwegung zur Schule regelnAltstadt

     

  • Auffüllen der Verfugung zur Ebnung des Untergrunds
  • Alternativ: Ebene Pflasterstreifen
  • Belagserneuerung in FahrradstraßeZiegelgasse

     

  • Freigabe für gegen gerichteten Radverkehr
  • Im Bereich Ziegeltorplatz inkl. Durchfahrt Ziegeltor Schutzstreifen entgegen KFZ-Fahrtrichtung markieren

Insgesamt sehe man auf einer Strecke von 83 Kilometern Handlungsbedarf. Die anfallenden Kosten schätzt die Agentur auf 9,9 Millionen Euro. Jetzt liegt es an der Stadt Amberg, sich mit dem Konzept auseinander zu setzen und die Umsetzung in Angriff zu nehmen.

(ac)

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