Kastl
Tag des offenen Denkmals: Klosterburg Kastl öffnet ihre Türen
Eine jahrhundertealte Klosterburg, heute Ausbildungsort der Polizei: In Kastl hat die Polizei zum Tag des offenen Denkmals ihre Türen geöffnet – und dabei besondere Einblicke ermöglicht.
Die Klosterburg in Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach – Ihre Geschichte reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Im 12. Jahrhundert gründeten hier Benediktinermönche ein Kloster. Über die Jahrhunderte wurde die Anlage immer wieder umgebaut und für unterschiedliche Zwecke genutzt. Heute ist sie Studienstandort der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei. Zum Tag des offenen Denkmals hat die Polizei Türen geöffnet. Nach einer aufwendigen und kostenintensiven Umbauphase ist die Sanierung dort seit 2023 abgeschlossen. Dabei wurden auch historische Denkmäler wieder freigelegt. Der Speisesaal der Polizeischüler befindet sich heute in einem historischen Teil der Anlage: dem ehemaligen Refektorium, also dem früheren Speisesaal des Klosters.
Ein Blick auf historische Spuren
Beim Rundgang konnten Besucher anlässlich des Tages des offenen Denkmals verschiedene Bereiche der Klosterburg entdecken. Dazu gehörten unter anderem die Stifterkapelle, der letzte erhaltene Teil des Kreuzgangs im Innenhof oder das Erker-Zimmer.
Zum dritten Mal beim Tag des offenen Denkmals
Die Klosterburg Kastl beteiligt sich bereits zum dritten Mal am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Die Veranstaltung an sich gibt es seit 1993.
Für die Polizei ist der Aktionstag eine Möglichkeit, die aufwendig sanierte Anlage für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im normalen Studienbetrieb ist das aufgrund der Nutzung als Ausbildungsstandort nicht ohne weiteres möglich.
Schon bei den vergangenen Terminen war das Interesse groß. Auch diesmal nutzten Besucher die Gelegenheit, die historischen Räume und Spuren der Klosterburg zu besichtigen.
(kw)