Oberviechtach
„Tatort Museum“: Oberviechtach jagt die verschwundene Goldkette
Ein Einbruch im Museum: Das ist das Szenario eines neuen Escape-Spiels im Oberviechtacher Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum. Vor dem offiziellen Start des Spiels hat eine Detektivgruppe aus dem Rathaus das Ganze schonmal getestet.
Im Oberviechtacher Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum können Gäste künftig nicht nur schauen und lesen, sondern auch rätseln und kombinieren. Das neue Escape-Spiel „Tatort Museum“ steht in den Startlöchern. Dabei wird die Ausstellung selbst zum Schauplatz eines fiktiven Verbrechens.
Eine Vitrine ist zerbrochen, überall liegen Scherben – und eine Goldkette ist verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass der Dieb die Kette zeitweise irgendwo im Museum versteckt hat. Die Besucher haben nun eine Stunde Zeit, den Fall aufzuklären. Dafür müssen sie Hinweise im Museum finden, Rätsel lösen und die verschiedenen Puzzleteile miteinander verbinden.
Eine Schnitzeljagt quer durchs Museum
Hinter dem Konzept steckt der Beauftragte für Museumspädagogik, Christoph Ahlemeyer. Gemeinsam mit dem Museumsteam wollte er möglichst viele Teile der Ausstellung in das Spiel integrieren. Die Besucher sollen dabei nicht nur knobeln, sondern ganz nebenbei auch etwas über das Museum und seine Inhalte erfahren. Das Angebot soll sowohl für neue Gäste funktionieren als auch für Menschen, die die Ausstellung bereits kennen.
Bis das Spiel von allen Besuchern ausprobiert werden kann, dauert es allerdings noch etwas. Derzeit bekommt „Tatort Museum“ noch den letzten Feinschliff. Die öffentliche Premiere ist am 22. Oktober im Rahmen der Oberviechtacher Goldenen Tage. Zwei bis acht Personen können sich dann nach vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info auf die Spurensuche machen.
(sb)