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Tötungsdelikt in Neumarkt

Die Bewohnerin eines Mehrfamilienwohnhauses in Neumarkt hat einen am Boden liegenden, blutenden Mann im Treppenhaus gefunden. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen 43-Jährigen kosovarischen Staatsangehörigen aus Neumarkt.

Die Polizei stieß in der unmittelbar angrenzenden Wohnung auf zwei tote Männer, die beide blutüberströmt waren.  Nach ersten Begutachtungen sind bei den drei Männern Schnitt- und Stichverletzungen festgestellt worden.  Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat  in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth die Ermittlungen aufgenommen. Eingebunden am Tatort ist auch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Nürnberg/Erlangen. Geklärt ist mittlerweile die Identität der beiden am 29.01.2013 tot in einer Wohnung in der Badstraße aufgefundenen Männer. In der angrenzenden Wohnung stießen die Beamten in der Küche auf zwei am Boden liegende Männer. Dabei handelte es sich um zwei der Bewohner, einen 65-jährigen und 26-jährigen Mann. Vater und Sohn sind in der Wohnung gemeldet, daneben die Ehefrau und ein weiterer Sohn der Eheleute. Der verletzte 43-Jährige  wurde in ein Krankenhaus verbracht, er befindet sich außer Lebensgefahr. Bei ihm handelt es sich um den Schwiegersohn/Schwager der Getöteten. Was sich zwischen dem Trio in der Wohnung abgespielt hat, ist nach wie vor unklar, insbesondere was der Auslöser für diese Bluttat war und welche Rolle dabei jeder der Beteiligten spielte. Was sich im Vorfeld der Tat zutrug  bedarf ebenfalls noch der weiteren Abklärung durch die ermittelnde Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. Am Tatort fanden sich ein Messer und ein weiteres Küchenwerkzeug, die für die Tat verwendet worden sein könnten.

Bereits am Montag hatte der 43-Jährige die PI Neumarkt angerufen und angedroht sich von einem Felsen der Burgruine Wolfstein in die Tiefe zu stürzen. Als Grund hierfür nannte er familiäre Probleme.

Die Situation an der Burgruine konnte durch die örtlichen Polizeikräfte bereinigt werden. Der 43-Jährige begab sich danach freiwillig in stationäre therapeutische Behandlung. Diese Einrichtung verließ er aber am Dienstag wieder.

Die beiden Getöteten, die ebenfalls die kosovarische Staatsangehörigkeit besitzen, werden am 30.01.2013 in den Mittagsstunden am Institut für Rechtsmedizin der Universität Nürnberg/Erlangen obduziert.

Um die Betreuung der Familienangehörigen kümmerten sich bis spät in die Abendstunden des Tattages Mitglieder des Kriseninterventionsteams.

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