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      Weiden/Sulzbach-Rosenberg

      Wie Oberpfälzer Städte gegen die Hitze kämpfen

      Die Hitzewelle macht sich besonders in den Städten bemerkbar. Wo durch wenig Schattenmöglichkeiten die Sonneneinstrahlung enorm ist staut sich die Hitze.

      Dagegen will man nun und in Zukunft, auch im Hinblick auf die steigende Hitze durch den Klimwandel weiter vorgehen. Das bayerische Ministerium für Gesundheit hat dazu eine ganze ToolBox veröffentlicht, mit Maßnahmen, die gegen den Hitzeschutz in den Städten stärken soll.

      Dazu zählen neben der Bereitstellung von Trinkwasser durch Trinkwasserbrunnen auch mehr begrünte Flächen und dadurch auch mehr Schattenmöglichkeiten in den Innenstädten.

      Auf Anfrage bestätigten unter anderem Tirschenreuth, Amberg, Weiden und Schwandorf, dass sie jeweils mindestens einen Trinkbrunnen betreiben würden und am Ausbau solcher arbeiten würden. Insbesondere Weiden arbeite auch an beweglichen Blumenkästen zur Begrünung und zum Schatten spenden.

      Als Beispiel für kurzfristige Maßnahmen testet beispielsweise die Stadt Weiden aktuell eine Wasservernebleranlage. Der Wasserverbrauch sei laut OB Dr. Benjamin Zeitler gering. Auch seine die Kosten überschaubar. Ob weitere angeschafft werden, entscheide sich jetzt in der Testphase, klar ist jedoch, die aktuelle Anlage erhält größtenteils positives Feedback. Jedoch würden manche Stimmen auch die Notwendigkeit einer solchen Anlage infrage stellen.

      Finanziell ist es unterschiedlich, wie viel jede Kommune für den Hitzeschutz veranschlagt. So betrifft den Kostenpunkt im Tirschenreuther Haushalt allein für die Pflege von Parkanlagen und Grünflächen rund 1.000.000€.

      (lt)

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