
Weiden
Onkologischer Patiententag soll nicht nur Betroffenen Mut machen
Fast jeder zweite Mensch erkrankt laut dem Robert-Koch-Institut in seinem Leben an Krebs. Zwar sinkt die Zahl der Neuerkrankungen, und auch die Sterblichkeit im Falle einer Erkrankung nimmt ab – trotzdem geht das Thema jeden etwas an. Daher veranstaltet das onkologische Zentrum Nordoberpfalz jedes Jahr den onkologischen Patiententag, bei dem in einer Reihe von Vorträgen die neueste Forschung und Medizin vorgestellt wird.
Jedes Jahr erkranken rund eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs. Auch wenn die Diagnose zunächst ein Schock ist, gibt es mittlerweile gute Behandlungsmöglichkeiten, die Betroffenen Lebensqualität geben können, die vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar gewesen wäre. Diese rückt der onkologische Patiententag in den Fokus, genauso wie den Einfluss von Sport, Ernährung und Psyche auf die Behandlung von Krebserkrankungen. In einer Reihe von Vorträgen konnten sich Betroffene, Angehörige und Interessierte über diese Themen informieren und Kontakt zu Anlaufstellen und Selbsthilfegruppen aufnehmen.
Onkologisches Zentrum Nordoberpfalz organisiert den Patiententag
Das Onkologische Zentrum Nordoberpfalz stellt dabei das Dach dar, unter dem verschiedene Anlaufstellen und Organkrebsstellen aus der Region verbunden sind. Am Onkologischen Patiententag können Betroffene nicht nur mit diesen in Verbindung treten, sondern auch etwa mit Selbsthilfegruppen.
Fokus auf Bewegung macht Mut
Der Onkologische Patiententag soll aber nicht nur Akteure in Verbindung setzen, sondern vor allem informieren und Mut machen: Gerade Sport scheint eine große Rolle zu spielen, wenn es um die Behandlung von Krebserkrankungen geht, außerdem machen Fortschritte in Medizin und Forschung Hoffnung darauf, dass der Alltag mit Krebs auch in Zukunft besser möglich wird und die Lebensqualität für Patienten trotz der erschütternden Diagnose steigt.
(en)