Poppenricht: Gemeinde nicht nur verwalten – sondern entwickeln!

Auf Roger Hoffmann hatte sicher nicht jeder gewettet. Und doch gelang es ihm, sich bei der entscheidenden Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Poppenricht durchzusetzen. Und das gegen CSU-Kandidaten Hermann Böhm, der bei der ersten Wahl nur knapp an der 50-Prozent-Hürde gescheitert war und demnach als Favorit ins Rennen ging. Daher kam es zur Stichwahl. Und dort wendete sich das Blatt.

Dort ist Roger Hoffmann von der SPD zum neuen Bürgermeister von Poppenricht gewählt worden. Mit 50,29 Prozent der Stimmen lag er hauchdünn vor dem CSU-Kandidaten. 967 Stimmen entfielen auf Hoffmann – elf mehr als auf seinen Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,89 Prozent. Damit hat die Gemeinde Poppenricht künftig einen SPD-Politiker an der Spitze.

Die Neuwahl des Bürgermeisters in Poppenricht war nötig geworden, da der bisherige 1. Bürgermeister Franz Birkl aus gesundheitlichen Gründen zurück getreten war. Die Stichwahl brachte damit auch einen Machtwechsel – denn bislang lag das Amt des 1. Bürgermeisters in der Hand der CSU. Damit zog nun mit Roger Hoffmann ein neuer 1. Bürgermeister in das Rathaus ein – und mit ihm auch ein anderes Parteibuch.

Wie wichtig ihm das Parteibuch für seine Arbeit als Bürgermeister ist und welche Pläne er für Poppenricht hat – darüber haben wir mit dem Kommunalpolitiker gesprochen. Dabei betonte Roger Hoffmann eines immer wieder: Er wolle die Gemeinde nicht nur verwalten – sondern entwickeln.

Ebenfalls hat er immer wieder betont, wie wichtig ihm eine gute Zusammenarbeit ist. Und zwar nicht nur mit den Bürgern und der Gemeindeverwaltung, sondern auch mit dem Gemeinderat und auch seinen beiden Bürgermeistervertretern. (nh)