Sammeln von Beeren und Pilze – Das ist zu beachten

Schwarzbeeren, Preiselbeeren oder Brombeeren – diverse leckere Früchte sind in den Wäldern der Oberpfalz inzwischen reif und laden Menschen zum Sammeln ein. Doch immer wieder wird vor den Gefahren gewarnt.

Beispielsweise infizieren sich jedes Jahr etwa 30 Menschen in Deutschland mit dem Fuchsbandwurm. Christoph Hübner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden sieht die Gefahrenlage für die nördliche Oberpfalz entspannter. Die Waldbeeren vor dem Verzehren gründlich waschen ja, auf mindestens 60 Grad erhitzen sei aber nicht notwendig.

Ähnlich sieht es auch mit der Strahlungsbelastung bei Beeren und vor allem Pilzen aus. Diese war nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 in der nördlichen Oberpfalz stark erhöht und auch heute noch überschreiten manche Pilze wie das Semmelschwammerl den Grenzwert von 6.000 Becquerel je Kilogramm.

Doch das Bundesamt für Strahlenschutz stuft den Verzehr von 200 bis 250 Gramm selbst gesammelter Pilze als wenig gesundheitsschädlich ein. Es kommt also auf die Menge an.

Als Fazit lässt sich festhalten: Das Sammeln und Essen von Pilzen und Beeren im Wald kann und darf ein echter Genuss sein.

(mz)