Schnitzeljagd im Maislabyrinth in Freihöls

Hier kann man sich schon einmal verirren: Im Maislabyrinth bei Freihöls in Fensterbach. Auf einer Fläche von rund sechs Hektar hat die Familie Pronath einen Irrgarten angesät. Seit Anfang August können Besucher das Labyrinth besuchen und durch den drei Meter hohen Mais laufen.

Bevor das Maisfeld aber eröffnet wurde, liefen bereits im Frühjahr die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nach langem Suchen hat sich die Familie schließlich auf ein Muster geeinigt, das von einem Informatiker erstellt wurde. Dieses wurde dann per Mail an die Familie verschickt, auf dem Schlepper-Terminal raufgespielt und anschließend wurde das Bild mit der angehängten Sämaschine gesät. Entstanden ist dabei ein Irrgarten mit einer Kuh, Blumen sowie einem Schmetterling.

Das Muster soll nicht nur die Artenvielfalt symbolisieren, sondern steht auch ganz bewusst für den Landwirtschaftsbetrieb der Familie Pronath. Denn das Ziel des Maislabyrinths sei es, die Verbindung zwischen Verbraucher und Erzeuger zu stärken, erklärt Landwirt Thomas Pronath.
Dafür hat die Familie Pronath auch eine Schnitzeljagd erstellt, die durch den Irrgarten führt.

Im Labyrinth hat sich an fünf Plätzen verteilt, die Maiskolbe Corny versteckt. Besucher müssen diese finden, um die Fragen des Gewinnspiels beantworten zu können. Dabei sollen die Corny-Jäger mehr über die Landwirtschaft erfahren. Damit es für die Besucher nicht langweilig wird, werden die Fragen und Karten des Gewinnspiels wöchentlich ausgetauscht. Die ausgefüllten Gewinnspielkarten können dann im Briefkasten am Eingang wieder zurückgegeben werden. Unter allen Teilnehmern wird dann der Hauptpreis, ein Tretbulldog für Kinder, verlost.

Sobald der Mais reif ist, wird er geerntet und an die Tiere verfüttert, bevor er dann schließlich in der Biogasanlage landet. Die Ernte erfolgt voraussichtlich Mitte September – so lange ist auch das Maislabyrinth noch für Besucher geöffnet.

Das Maisfeld kann täglich von 9 bis 19 Uhr besucht werden. Via Paypal oder an der Kasse Rosi können Besucher selbstständig bezahlen. Nähere Informationen zu Eintrittspreisen und Anfahrtsweg finden Sie auf der Website www.maislabyrinth-fensterbach.de.

(lw)