Schwandorf: 71-Jähriger verstirbt am Klausensee

Sommer, Sonne, Badesee – Aktuell verbringen viele die heißen Tage an Badeseen. Aber genau hier kommt es auch immer wieder zu Unfällen. So ist gestern Abend am Schwandorfer Klausensee ein 71-jähriger Mann verstorben.

Gegen 18:15 Uhr ging gestern ein 71-Jähriger zum Schwimmen in den Klausensee. Als ihn eine Bekannte nach wenigen Minuten nicht mehr sehen konnte, wurden die Rettungskräfte alarmiert. Durch die Wasserwacht wurde der Mann gegen 18:45 Uhr leblos im Wasser treibend aufgefunden und an Land gebracht. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen durch Notarzt und Rettungsdienst verstarb der 71-Jährige.

Badeunfall oder Erkrankung?
Bisher ist noch unklar, ob es sich um einen Badeunfall handelt oder ob der Mann in Folge einer Erkrankung verstorben ist, berichtet Polizeipressesprecher Florian Beck auf OTV-Nachfrage. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen hat die Kriminalpolizei Amberg aufgenommen.

Nicht nur an Flüssen lauern Gefahren für Schwimmer
Vor Ort war unter anderem die Wasserwacht Hirschau. Vorsitzender Michael Schmid und sein Team warnen immer wieder vor den Gefahren, die auch an den Badeseen lauern können:

  • Bewuchs in den Seen, in dem man sich verheddern kann
  • Steiler Abfall des Grundes, sodass nichtgeübte Schwimmer schnell in Gefahr kommen können
  • Nicht in unbekanntes Gewässer springen, das kann im schlimmsten Fall zur Querschnittslähmung führen

Wasserwacht erhöht ihre Präsenz
Gerade jetzt in der Coronapandemie ist der Ansturm auf die Badeseen groß. Am Steinberger See und Murner See kommt es deshalb nicht nur zu vermehrten Parkplatzsperrungen und Kontrollen der Polizei, auch die Wasserwacht hat ihre Präsenz bereits erhöht.

Baderegeln für einen sicheren Besuch am See
Dennoch: Hält man sich an ein paar einfache Regeln, ist der Besuch am Badesee ziemlich sicher. Einen Überblick über die Baderegeln gibt es auf der Internetseite der Bayerischen Wasserwacht.

(vl)