
Neusath
Probieren und Forschen: Naturentdeckertag im Freilandmuseum Oberpfalz
Jetzt wird entdeckt, gestaunt und ausprobiert: An neun Entdeckerstationen zeigt der Naturentdeckertag im Freilandmuseum Oberpfalz, wie lebendig Artenvielfalt sein kann und warum ihr Schutz uns alle betrifft.
Die Holunderlimo ist längst Besucherliebling, und gleich zu Beginn wird klar, warum: Wer hier probiert, entdeckt mehr als nur ein Getränk. Jede Station hält ein neues Aha-Erlebnis bereit, Erwachsene und Kinder tauchen gleichermaßen ein, stellen Fragen, testen, kosten – und bleiben gern bei der selbstgemachten Naturlimo hängen, die schnell zum Gesprächsthema wird. Anna Schmittner, die den Holundersirup herstellt, erzählt, dass Holunder dank des „Hugo“-Trends einen regelrechten Hype erlebt hat.
Ein paar Schritte weiter wird’s farbenfroh: Bei den Naturwebrahmen dreht sich alles um Schmetterlinge, ihre Formen, Farben und Verwandlungen. Christine Schreiber hat ein Raupen-Quiz vorbereitet, das den Forschergeist weiter anstachelt.
An jeder Station gibt’s einen Stempel auf eine Karte, am Ende gibt’s am Ausgang dafür eine kleine Überraschung für die Gäste – Forschen lohnt sich also doppelt.
Am Rußweiher läuft ein Kurzfilm über Libellen, ihre Jagdtechnik und die Arten, die hier heimisch sind. Am Dorfweiher wiederum werden mit Magneten Fischarten erkundet, ein spielerischer Zugang, der sofort funktioniert.
Und immer wieder taucht der Holunder auf – nicht nur im Glas, sondern auch beim Basteln. Kräuterpädagogin Simone Schwarz und Waldpädagogin Lisa Ram zeigen, wie vielseitig Naturmaterialien sind.
Egal ob Limo, Schmetterling oder Armband: Alle Aktionen sind im Eintrittspreis enthalten. Auch im nächsten Spätsommer soll der Naturentdeckertag wieder Forscherinnen und Forscher ins Freilandmuseum Oberpfalz locken und zeigen, was die heimische Natur bereithält.
(ls)