Amberg
10 Millionen Euro für neue Buslinie
Eine neue Buslinie direkt zwischen Amberg und Weiden: Sie fährt jetzt im Stundentakt zwischen beiden Bahnhöfen. Verkehrsminister Bernreiter, Bürgermeister und Landräte haben die neue Linie 490E nun feierlich eingeweiht.
Von Amberg nach Weiden ohne Umstieg: was bisher nur mit dem Auto möglich war, bietet die neue Buslinie 490E nun für alle. Am Amberger Busbahnhof wurde die Strecke nun von Bürgermeistern, Landräten und weiteren Beteiligten feierlich eingeweiht. Auch Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter war dabei – und hatte einen Scheck im Gepäck. Das Verkehrsministerium unterstützt die neue Verbindung und eine weitere nach Neumarkt mit fast 10 Millionen Euro. Ziel der Förderung ist es, Ballungsräume und ländliche Regionen besser miteinander zu vernetzen.
Die Route führt von Amberg über Ammersricht, Hirschau und Schnaittenbach bis nach Weiden. Dabei werden zahlreiche kleinere Orte entlang der Strecke angebunden. Wer bisher mit den Öffentlichen von Amberg nach Weiden wollte, musste die Bahn nach Schwandorf nehmen und umsteigen. Die Linie 490E bietet nun eine direkte Verbindung. Laut Bernreiter soll die Fahrt dabei ähnlich schnell sein wie mit dem Auto.
Stündlich ohne Umsteigen
Unterwegs ist die Linie von Montag bis Samstag im Stundentakt. Sonntags fährt alle zwei Stunden ein Bus. Eine Einzelfahrt kostet rund neun Euro. Alternativ kann die Strecke auch mit einem Ticket im Tarif des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) genutzt werden. Die Busse stellt das Reiseunternehmen Cermak aus Auerbach. Träger der neuen Linie ist der Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach.
Seit dem 1. Januar verbindet die Linie 460E bereits Amberg und Neumarkt – die andere Linie, die in der Förderung des Verkehrsministeriums enthalten ist. Nach Angaben des VGN wird sie bereits gut angenommen, offizielle Fahrgastzahlen wurden allerdings noch nicht erhoben. Laut dem Amberger Oberbürgermeister Michael Fritz und dem Weidener 3. Bürgermeister Jürgen Meyer sei der Wille in der Bevölkerung aber auf jeden Fall da – und sie hoffen, dass die neuen Linien auch wirklich angenommen werden.
(sb)