
Flossenbürg
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus besucht KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Erinnerung an die Schrecken der NS-Zeit. Einmal im Jahr kommt die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zusammen und gedenkt der SPD-Mitglieder, die in der NS-Zeit ums Leben gekommen sind.
Im Gedenken an die Parteigenossen und alle anderen Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden, tragen Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus einen Gedenkkranz durch die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Sie wollen an die Unmenschlichkeit des NS-Regimes erinnern – und an ihre eigene Parteigeschichte.
Die SPD ist die älteste Partei Deutschlands und war im dritten Reich Teil des Widerstands gegen das NS-Regime – mit der Folge, dass viele SPD-ler verfolgt, inhaftiert und getötet wurden. Für die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus ist dieses Gedenken jährlich ein fester Termin. Die Erinnerung an das dritte Reich aufrecht zu erhalten, sei auch nach mehr als 80 Jahren Pflicht, betont Landesvorsitzende Ronja Endres.
Erinnern an 100.000 Gefangene im KZ
Rund 100.000 Menschen hielten die Nationalsozialisten im Lagerkomplex Flossenbürg gefangen. Etwa 30.000 von ihnen überlebten die unmenschlichen Bedingungen im Lager nicht. Jedes Jahr informieren sich zahlreiche Besucher über die Geschichte dieses Ortes – allen voran Schüler, für die der Besuch einer KZ-Gedenkstätte verpflichtend ist. Aber auch weitere Gruppen und Organisationen besuchen Flossenbürg.
(lb/az)