Weiden

Oberbürgermeister Zeitler verhängt punktuelle Haushaltssperre

Einnahmen sinken, Ausgaben steigen – und die Belastungen für die Kommunen werden immer mehr. Es ist ein Dauerthema in der Kommunalpolitik. Noch bis zum Jahr 2022, also vor nur vier Jahren, haben deutsche Kommunen im Durchschnitt ein kleines Plus erwirtschaftet. Seit dem aber geht es ins satte Minus. Das Defizit 2025 betrug fast 32 Milliarden Euro – Rekord.

In Weiden hat das jetzt konkrete Auswirkungen. Weil sich die Ausgaben und Einnahmen der Stadt Weiden 2026 schlechter entwickeln als erwartet, hat Oberbürgermeister Benjamin Zeitler eine punktuelle Haushaltssperre verhängt.

Das bedeutet konkret:

  • Fachbereiche kürzen Teile Ihres Budgets.
  • Kleinere Projekte, Unterhaltungs- und Beschaffungsmaßahmen werden neu bewertet und nach Möglichkeit verschoben.
  • Einsparungen bei internen Maßnahmen wie Fortbildung und Dienstreisen sowie Sachkosten.
  • Bauprojekte wie der Neubau der Realschulen, die Generalsanierung der Pestalozzischule sowie der Ausbau der Ganztagsbetreuung sind nicht betroffen und werden fortgeführt.
  • Kultur-Großveranstaltungen wie Volksfest und Christkindlmarkt finden weiterhin statt.
  • Wichtige Maßnahmen/Ausgaben können durch Stadtkämmerei genehmigt werden.

(mz)

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