
Weiherhammer
Katastrophenschutzübung: Großunfall mit Bus und mehreren Autos simuliert
Ein Bus mit 30 Menschen verunglückt mit mehreren Autos, zahlreiche Verletzte müssen versorgt werden. Was nach einem schweren Verkehrsunfall klingt, war am Samstag eine groß angelegte Katastrophenschutzübung bei Weiherhammer. Mehr als 160 Einsatzkräfte probten dabei den Ernstfall.
Mehr als 160 Einsatzkräfte haben am Samstag bei Weiherhammer den Ernstfall geprobt. Auf der Verbindungsstraße zwischen Weiherhammer und Kohlberg wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Bus und vier Autos simuliert. Insgesamt waren 42 Menschen betroffen.
Rund 80 Feuerwehrleute und ebenso viele Kräfte des Rettungsdienstes übten dabei die technische Rettung und die Versorgung der Verletzten. Welche konkrete Lage auf sie zukommt, war den meisten Einsatzkräften vorher nicht bekannt. Die Schwerstverletzten wurden im Rahmen der Übung bis ins Klinikum transportiert, während weitere Verletzte zunächst an der Unfallstelle versorgt und nach Verletzungsgrad priorisiert wurden.
Mehrere Schadenslagen gleichzeitig
Parallel zum Unfallgeschehen wurde rund 20 Kilometer entfernt im Katastrophenschutzzentrum ein größeres Szenario durchgespielt. Neben dem Verkehrsunfall wurden fünf weitere fiktive Schadenslagen eingespielt – darunter Unwetter, Stromausfälle und Starkregen. Dafür wurde der Katastrophenfall ausgelöst und die Koordination der verschiedenen Einsatzkräfte geübt.
Ziel der regelmäßig stattfindenden Übung war es, Abläufe zu überprüfen und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, im tatsächlichen Katastrophenfall schneller und koordinierter reagieren zu können.
(pg)