
Neunburg vorm Wald / Moosbach
Heimatgeschichte verdient den Löwen: Bayerischer Heimatpreis verliehen
Ein Preis für die Bewahrung unserer Heimatgeschichte: Der Festspielverein Neunburg vorm Wald und Förderverein Schloss Burgtreswitz sind mit dem bayerischen Heimatpreis ausgezeichnet worden.
Seit den 1980er-Jahren bringt der Festspielverein Neunburg vorm Wald das Burgfestspiel „Vom Hussenkrieg“ auf die Bühne. Das Antikriegsstück erzählt von den historischen Ereignissen des 15. Jahrhunderts und ihren Auswirkungen auf die Region. Für sein Engagement um die Pflege der Heimatgeschichte hat der Verein jetzt den Bayerischen Heimatpreis erhalten. Wer den Verein für die Auszeichnung vorgeschlagen hat, wissen die Verantwortlichen allerdings nicht.
Mehr als 40 Jahre auf der Bühne
Der Festspielverein zählt mehr als 500 Mitglieder, über 120 Menschen wirken bei den Burgfestspielen mit. Seit mehr als 40 Jahren bringen sie das Stück auf die Bühne.
Viel Arbeit hinter den Kulissen
Mit dem Heimatpreis würdigt der Freistaat Bayern seit 2015 Vereine und Initiativen, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der bayerischen Heimat einsetzen. Dazu gehört auch das ehrenamtliche Engagement, das für das Publikum oft unsichtbar bleibt. Beim Festspielverein beginnt die Arbeit lange vor der ersten Aufführung und endet nicht mit dem letzten Vorhang. Von Mai bis Juli sind die Mitglieder freitags und samstags mehrere Stunden eingespannt.
Zwei Oberpfälzer Vereine ausgezeichnet
Neben dem Festspielverein Neunburg vorm Wald erhielt auch der Förderverein Schloss Burgtreswitz im Landkreis Neustadt an der Waldnaab den Bayerischen Heimatpreis. Seit 1985 setzt sich der Verein für den Erhalt und die Restaurierung des historischen Schlosses ein. Außerdem möchte er das Gebäude als Ort für Kultur und Heimatgeschichte nutzen und die Erforschung seiner Geschichte voranbringen. Beide Vereine leisten damit einen wichtigen Beitrag dazu, das kulturelle Erbe der Oberpfalz zu bewahren.
(kw)