
Kreuth
Ostbayerncup in Kreuth: Die noch unbekannte Reitdisziplin „Working Equitation“
Schnell durch den Parcours, aber immer mit Gefühl fürs Pferd: Beim dritten Ostbayerncup in Kreuth stand eine Reitsportdisziplin im Mittelpunkt, bei der Fairness genauso wichtig ist wie der Sieg.
Beim dritten Ostbayerncup in der Ostbayernhalle in Kreuth bei Rieden kam es auf Schnelligkeit, Präzision und eine gute Zusammenarbeit zwischen Reiter und Pferd an. Die noch wenig bekannte Disziplin „Working Equitation“ umfasste vier Kategorien. Eine davon war der Speed Trail, bei dem ein möglichst fehlerfreier Parcours in kurzer Zeit absolviert werden musste. Neben dem sportlichen Erfolg stand vor allem das faire und harmonische Reiten im Mittelpunkt.
Das Wohl der Pferde stand an erster Stelle
Klare Regeln sollen das Wohl der Tiere sicherstellen. So befand sich immer ein zweites Pferd in der Halle, jedes Tier durfte höchstens dreimal täglich starten und wurde vor jeder Prüfung auf Verletzungen und die korrekte Ausrüstung kontrolliert. Verstöße konnten zur Disqualifikation führen. Auch für die Reiter bedeutete faires Reiten, die eigenen Ziele nicht über das Wohl des Pferdes zu stellen.
Mehr als 100 Teilnehmer beim Ostbayerncup
Bereits zum dritten Mal wurde der Ostbayerncup ausgetragen. Mehr als 100 Reiter gingen diesmal an den Start – darunter auch Nachwuchsreiter, die erst seit Kurzem in der Disziplin aktiv waren. Neben sportlichen Herausforderungen sammelten sie dabei Erfahrungen und lernten, noch besser auf ihre Pferde einzugehen.
Eine Besonderheit des Ostbayerncups: Zwar gab es Geldpreise, diese wurden allerdings nicht für die sportliche Leistung vergeben. Entscheidend war auch hier, wie harmonisch Reiter und Pferd miteinander arbeiteten.
(kw)