Störnstein: Schulweg in Reiserdorf unsicher?

In Reiserdorf bei Störnstein geht die Diskussion um die Verkehrssicherheit für die Benutzer des öffentlichen Busverkehrs schon seit Jahren. Ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Die Bushaltestelle an der alten Pforte des Bezirksklinikums Wöllershof wird gerne von Schülern benutzt, die dann ins Schulzentrum nach Neustadt an der Waldnaab fahren. Der Bus fährt um 7 Uhr weg. Eine halbe Stunde später fährt ein Bus ein paar hundert Meter weiter an der Bundesstraße weg. Um länger schlafen zu können, wird dieser Bus deshalb von einigen Schülern bevorzugt.

Das Problem: Der Weg zur Bushaltestelle ist gefährlich, weil er entlang der Einfahrtsstraße nach Reiserdorf verläuft – ohne Gehweg. Die CSU hatte deshalb den Antrag gestellt, diese Bushaltestelle zur anderen Einfahrtsstraße nach Reiserdorf zu verlegen und den Reiserberg zu sperren. Dort könne stattdessen ein Gehweg entstehen, sodass die Haltestelle ohne Gefahren erreicht werden könne.

Bürgermeister gegen eine Sperrung

Bürgermeister Markus Ludwig ist gegen die Sperrung, weil es nicht nur einen Aufschrei in der Bevölkerung geben würde, sondern weil damit auch die Rettungsdienste einen Umweg in Kauf nehmen müssten. Und zwar über die 2. Einfahrt nach Reiserdorf. In diesem Bereich würde sich dann zudem noch das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen. Ludwigs Wunsch wäre vielmehr, dass das Busunternehmen, das den 7-Uhr-30-Bus bedient, nach Reiserdorf reinfährt und die Schüler dort abholt. RBO und Eska haben dies bislang abgelehnt, weil der Fahrplan eh schon eng gestrickt sei.

Was die Schulwegsicherheit in Reiserdorf anbelangt: die Diskussionen werden darüber sicherlich noch lange geführt. Für alle anderen besteht jedenfalls die Möglichkeit, das Baxi zu rufen, wie das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab mitteilte. (tb)