Tirschenreuth: Maßnahmen zeigen Wirkung – Wasser muss aber weiterhin abgekocht werden

Mitte Juli wurden in Tirschenreuth coliforme Keime im Trinkwasser festgestellt. Mittlerweile sind nur noch zwei Probenahmestellen mit Keimnachweis vorhanden. Die Anwohner müssen aber weiterhin das Wasser abkochen.

Im Rahmen von Routineüberprüfungen des Trinkwassers wurden in Tirschenreuth coliforme Keime gefunden. Das Gesundheitsamt ordnete daraufhin eine Abkochung des Trinkwassers an. Dies betrifft das Stadtgebiet Tirschenreuth sowie die Ortsteile Hohenwald, Sägmühle, Haid, Lengenfeld, Rothenbürg, Großklenau, Kleinklenau, Höfen, Pilmersreuth a.d. Straße, Wondreb und Mooslohe.

Die eingeleiteten Desinfektionsmaßnahmen würden ihre Wirkung zeigen und aktuell liege nur noch an zwei Probenahmestellen im betroffenen Leitungsnetz ein Keimbefund vor, vermeldete heute die Stadt Tirschenreuth. Um auch an diesen Stellen eine baldige Keimfreiheit zu erzielen, wurden bereits entsprechende Folgemaßnahmen eingeleitet. Wenn nach drei aufeinanderfolgenden Beprobungen keine Keime mehr im Trinkwasser festgestellt worden sind, kann die Abkochanordnung durch das Gesundheitsamt aufgehoben werden.

Aktuell könne jedoch noch keine Aussage getroffen werden, wie lange das Wasser im Stadtgebiet und den betroffenen Ortsteilen abgekocht werden muss, erklärt die Stadt Tirschenreuth in einer Pressemitteilung. Sobald es aber so weit ist, wird dies von den Stadtwerken Tirschenreuth umgehend bekannt gegeben. Über den Stand der Dinge wird auch weiterhin auf der Homepage der Stadtwerke Tirschenreuth informiert.

(vl/lw)

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