Schwandorf

Vom Bauschutt zum Baustoff: Ein Blick hinter die Kulissen des Recyclings

Auf dem Gelände der Firma Metz in Schwandorf wurde beim Unternehmerabend der Mittelstands-Union eindrucksvoll gezeigt, wie aus scheinbarem Abfall wieder wertvolle Baustoffe entstehen. Besucherinnen und Besucher konnten live miterleben, wie der Recyclingprozess beginnt:

  • Zunächst wird das Eisen aus dem Beton getrennt
  • Anschließend erfolgt die Separierung der Materialien
  • Die Betonstücke werden in Lastwagen verladen und zerkleinert
  • Danach beginnt die feine Bearbeitung

Recycling als Zukunftsstrategie

„Recycelter Baustoff wird genauso geprüft wie Naturbaustoff – es gibt keine qualitativen Unterschiede“, erklärt Baustoffprüfer Fabian Stubenvoll. So wird Abfall nicht nur entsorgt, sondern in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt – ein entscheidender Schritt zur Schonung unserer Ressourcen.

Praxisbeispiel: Rückbau des St. Pius -Gebäudes

Beim Abriss des St. Pius-Gebäudes in Schwandorf wird deutlich, wie vielseitig Recycling sein kann: Beton, Ziegel und Keramik werden entnommen und für neue Bauprojekte aufbereitet. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen schätzt, dass jährlich rund 50 Milliarden Tonnen Sand verbraucht werden – Recycling ist also kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

(ls)

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