Weiden: Nachbarschaftshilfe auf dem Campus

Das Abizeugnis noch nicht in der Hand und schon im Hörsaal. Das ist seit vergangenem Montag Realität für acht Abschlussklassen der FOSBOS Weiden. Denn um die notwendigen Abstandsregeln einhalten zu können, hat die FOSBOS acht ihrer 20 Abschlussklassen in die Räumlichkeiten der OTH Amberg-Weiden verlegt. Hier werden jetzt jeweils vier Klassen im rollierenden System unterrichtet.

Die zusätzlichen Räume sind für uns die ideale Unterstützung, um die Gesundheit unserer Schüler und Kollegen zu schützen und gleichzeitig beste Unterrichtsbedingungen zu ermöglichen.

(Gabriele Dill, Schulleiterin FOSBOS Weiden)

Seit 2008 arbeiten wir eng mit der FOSBOS Weiden zusammen. Da ist es selbstverständlich, dass wir nicht nur als Bildungspartner, sondern auch als Nachbarn in dieser für uns alle äußerst herausfordernden Zeit zusammenhalten.

(Prof. Dr. Andrea Klug, OTH Amberg-Weiden)

 

Die neuerliche Kooperation beruht dabei auf Gegenseitigkeit: Wenn der Prüfungszeitraum der Hochschule am 13. Juli startet, haben die Abiturienten ihre Abschlussprüfungen bereits hinter sich und die OTH Amberg-Weiden kann dann Räume der FOSBOS Weiden nutzen. Möglich ist die kurzfristige Zusammenarbeit, da es in diesem Sommersemester keine regulären Präsenzlehrveranstaltungen mehr an der OTH Amberg-Weiden geben wird.

Unnötige Begegnungen zwischen Schüler und Hochschulangehörigen werden zudem auf ein Minimum reduziert, da die FOSBOS das separate Hörsaalgebäude sowie den technisch aufgerüsteten Speisesaal der momentan geschlossenen Mensa nutzt. OTH-Präsidentin Andrea Klug wünscht allen Schülern, trotz der turbulenten Situation und den schwierigen Umständen, jetzt schon viel Erfolg für ihre Prüfungen und fügt hinzu: „Wir würden uns natürlich freuen wenn wir möglichst viele der Schüler im Herbst als reguläre Studierende wieder in unseren Hörsälen begrüßen dürfen.“

 

(Text-/Bildquelle: OTH Amberg-Weiden)