Weiden: Projekt ermöglicht Schülern einmal selbst in der Manege zu stehen

Mit Tüchern jonglieren, am Trapez Kunststücke vollführen oder mit einem Reifen über das Seil. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was die Schüler der Clausnitzer Grundschule in ihrer Zirkusprojektwoche vom Circus Gerhard Sperlich lernen. Innerhalb von drei Tagen studieren die Schüler ihre Kunststücke ein. Am Donnerstag und Freitag gibt es dann vier Aufführungen vor Kindergärten und ihren Eltern.

Die Zirkusfamilie Sperlich bietet insgesamt sechs Workshops an. Zaubertricks, Jonglieren, Feuer Fakire, Akrobatik, Seiltanz und Clowns. Damit decken sie eine komplette Zirkusvorführung ab. Denn das ist auch das Ziel: Der „Clausnitzerknaller“ soll eine einzigartige Darbietung werden.

Gerhard Sperlich ist der Erfinder der Circus-Erlebnispädagogik in Deutschland. Angefangen hat alles mit dem Wunsch, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Seit 1992 gastiert er mit seiner Zirkusfamilie an den unterschiedlichsten Einrichtungen. Und auch in Weiden hat er den Grundschülern ermöglicht, einmal selbst in der Manege zu stehen.
(vl)