Weiden: Steht „Need NO Speed“ vor dem Aus?

Das Aus für die regionale Drogenpräventionsinitiative Need NO Speed war für viele überraschend. Für den Bezirksjugendring, der Träger dieser Initiative war, aber ein logischer Schritt. Mehrere Mosaiksteine seien verschwunden und letztendlich wurde auch die Förderung gestrichen. Es war wie eine Notbremse. Dem Präsidenten des Bezirksjugendrings Matthias Fack sei aber nicht die Schuld in die Schuhe zu schieben, so Ewald Zenger vom Stadtjugendring Weiden. Fack habe es erst ermöglicht, dass diese Initiative durchgeführt werden konnte.

Bei den Kreisjugendringen von Tirschenreuth und Neustadt und dem Stadtjugendring Weiden erhoffen sich die Verantwortlichen, dass doch noch eine Lösung gefunden wird. Doch wie diese aussehen könnte, darüber herrscht noch Rätselraten.

Im Weidener Rathaus sieht 2. Bürgermeister Jens Meyer den Bezirk in der Pflicht. Es gehe schließlich um nur 2 Stellen, die beispielsweise bei der medbo angesiedelt werden könnten. Bei mehr als 3.000 Mitarbeitern würden diese nicht ins Gewicht fallen, so Meyer. Zudem sei Drogenprävention in der Oberpfalz äußerst wichtig. Die Fallzahlen lägen auf einem sehr hohen Niveau.

Das Fragezeichen, wie es mit Need NO Speed weitergehen könnte, ist auch am 1. Tag ohne diese Initiative gewaltig groß.
(tb)