Wernberg-Köblitz: Bundespolizei ermittelt wegen Einschleusung

Seltsame Klopfgeräusche vernahmen zwei LKW-Fahrer jeweils in ihrem Lastwagen bei ihrer Fahrt auf der A6 in der Nähe von Wernberg-Köblitz. Die Geräusche kamen von der Ladefläche und um ihnen auf den Grund zu gehen, hielten die Fahrer am Autohof an. Beide Fahrer öffneten ihre Anhänger und entdeckten jeweils sechs Personen darin. Die insgesamt zwölf Männer flüchteten Richtung Autohof, während die LKW-Fahrer sich an die Polizei wandten.

Die entdeckte dann sieben Männer aus Afghanistan im Alter zwischen 18 und 32 Jahren und außerdem fünf Jugendliche aus Afghanistan. Sie konnten im Bereich des Autohofes festgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen waren sie an der serbisch-ungarischen Grenze auf die Anhänger geschleust worden, ohne dass es die Fahrer bemerkten. Im Polizeibericht heißt es:

Als die jungen Männer sich sicher waren in Deutschland zu sein, machten sie sich mit Klopfgeräuschen bemerkbar und flüchteten, nachdem der Lkw gehalten hatte, in den Autohof.

Nun wird wegen Einschleusung ermittelt. Die Polizei erhofft sich im Zuge der Ermittlungen weitere Hinweise auf Schleuserbanden und Einschleusungen zu bekommen. Die zwölf Aufgegriffenen wurden inzwischen auf verschiedene Einrichtungen verteilt. (eg)