Wirtschaft in Bayern: Mit High-Tech-Förderprogramm gegen die Folgen der Corona-Krise

Mit einem High-Tech-Förderprogramm will der Freistaat Bayern auf die Folgen der Corona-Krise reagieren. Das hat heute Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Denn Corona gefährde nicht nur unsere Gesundheit sondern auch unseren Wohlstand, so Söder.

Einen „Turbo für die Wissenschaft“ sollen die neuen Investitionen laut Söder sein. Damit solle Platz für die klügsten Köpfe geschaffen werden, um hierzulande, in Bayern, zu forschen. Mit neuen Innovationen und Förderungen wolle man neue Arbeitsplätze schaffen und jetzt die Basis dafür noch weiter beschleunigen. Der langfristige Beitrag heiße deswegen in Bayern Transformation. Und dafür werden 900 Millionen Euro in den Jahren 2021 und 2022 zusätzlich investiert auf die bereits veranschlagten rund zwei Milliarden Euro der High-Tech-Agenda. Eigentlich war der Ausbau schrittweise bis 2023 geplant. Das jetzt neu veranschlagte Geld wird aus dem Coronahaushalt stammen und werde in den kommenden Jahren im Haushalt berechnet werden.

Im Rahmen der Offensive sollen 2.500 Stellen der High-Tech-Agenda bis zum April des nächsten Jahres ausgeschrieben werden. Zudem werden Programme und Forschungen, die auf einen größeren Zeitraum angelegt waren, vorgezogen. Das umfasst beispielsweise die Quanten-, Luftfahrt-, Wasserstoff- und Biomedizintechnologie. Zusätzlich wird es 730 neue Professuren, davon 100 in künstliche Intelligenz und 200 für Informatik geben.

Diese Projekte und Ideen seien laut Söder in keinem Hinterzimmer entstanden. Sie würden auf Aussagen von Betriebsräten, Wissenschaftlern und Kommunen fußen. Man wolle industriell, ökonomisch und industriell in der Zeit bleiben. Künftig sollen auch Start-ups noch weiter gefördert werden.