Fr., 10.01.2025 , 14:37 Uhr

Erbendorf

Agrarpolitik der CSU: Günther Felßner soll Landwirtschaftsminister werden

Mögliche Koalitionen der Union, das Sterben von Biogasanlagen in Bayern, und die bürokratischen Hürden, die Bauern zu bewältigen haben. All diese Themen haben CSU-Politiker jetzt in der Stadthalle Erbendorf diskutiert.

Die Veranstaltung „Zukunft Landwirtschaft“ in der Stadthalle Erbendorf drehte sich vor allem um die Frage, wie die CSU ihre Politik ohne Koalition umsetzen will und warum sie eine Koalition mit der AfD ablehnt. Günther Felßner, der Wunschkandidat der CSU für den Posten des zukünftigen Landwirtschaftsministers, und der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht positionierten sich klar dagegen. Wer aus der EU sowie aus der NATO austreten möchte, komme als Koalitionspartner nicht in Frage, so Rupprecht.

Felßner als zukünftiger Minister

Im Falle eines Wahlsieges der Union, soll Günther Felßner laut Ministerpräsident Markus Söder der nächste Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft werden. Felßner, Präsident des bayerischen Bauernverbandes und Betreiber eines Milchviehbetriebs, kennt die Anliegen der Bauern und nannte in seiner Rede einige Punkte aus dem Wahlprogramm der CSU, die er verändern möchte. Darunter beispielsweise weniger Bürokratie.

Skepsis der Besucher

Einige Besucher der Veranstaltung äußerten Skepsis, da die Union eine Mehrheit im Parlament bräuchte, um ihre Pläne umzusetzen. Ein Landwirt, der eine Biogasanlage betreibt und kurz vor dem Aus steht, meldete sich zu Wort und wies auf die aktuellen Probleme in Bayern hin. Rund 500 Biogasanlagen im Bayern sind bedroht.

Wichtigkeit der kommenden Bundestagswahl

Rupprecht und Felßner sind sich einig, dass die kommende Bundestagswahl die wichtigste Wahl nach 1949 und 1990 sei.

(kw)

AfD Agrarpolitik Albert Rupprecht Bayerischer Bauernverband Biogasanlage Bundestagswahl CSU Ernährung Günther Felßner Herausforderungen Koalition Landwirtschaft Landwirtschaftsminister Milchviehbetrieb Ministerpräsident Markus Söder Oberpfalz Oberpfalz TV OberpfalzTV OTV Parlament Podiumsdiskussion Politik Rede Skepsis Stadthalle Erbendorf Union Wahlprogramm Wahlsieg Zukunft Landwirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

10.03.2025 00:44 Min Holetschek beim Politischen Aschersamstag in Erbendorf Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, zu Besuch beim Politischen Aschersamstag in Erbendorf. Knapp 100 Gäste sind in die Stadthalle gekommen, um seine Rede zu hören. Er sprach unter anderem über Migrationspolitik und unterstrich die Bedeutung der im Sondierungspapier vereinbarten Zurückweisungen an den Grenzen. So fordert er eine konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen. Außerdem 04.12.2025 04:18 Min Albert Rupprecht (CSU) gegen Rentenpaket der Koalition – Gründe und Ausblick Morgen soll der Bundestag über das geplante Rentenpaket abstimmen – das sorgt schon seit Wochen für Diskussionen. Die schwarz-rote Koalition plant, das Rentenniveau stabil bei 48 Prozent zu halten – auch über das Jahr 2031 hinaus. Genau das ist der Knackpunkt, der den Streit verursacht: Junge Abgeordnete der Union lehnen das ab, weil das für 02.03.2026 02:49 Min Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in Erbendorf Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie die Entwicklung des Landkreises, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, die Förderung des Ehrenamts und die Zukunft Nordbayerns. Söder betonte die Bedeutung des ländlichen Raums für Bayern und machte deutlich, dass Nordbayern ebenso viel Aufmerksamkeit und Unterstützung wie die Metropolregionen verdiene. Dabei ging es nicht nur um politische 19.02.2026 03:05 Min Politischer Aschermittwoch der CSU Amberg Alice Weidel sei „der blonde Kühlschrank aus der Schweiz“, Linksparteichefin Heidi Reichinek, eine „sozialistische TikTok-Tante“ und „Antreten statt Ankleben“ Beim politischen Aschermittwoch der CSU in Passau gab es gewohnt kämpferische Töne von CSU-Chef Markus Söder zu hören. Deutlich weniger aufgeregt ging es gestern Abend beim Aschermittwoch der Amberger CSU zu. Zum Fischessen gab es politische