Erbendorf: Martin Schraml wird zum Ständigen Diakon geweiht

Ein Leben für Gott und die Katholische Kirche. Martin Schraml aus Erbendorf wird morgen feierlich geweiht – und in das Amt eines Ständigen Diakons eintreten.

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist es wiederbelebt worden – das Amt des Ständigen Diakons. Das liegt jetzt 55 Jahre zurück. 1973 schließlich wurde der Ständige Diakonat auch im Bistum Regensburg eingeführt – dort gibt es derzeit 116 Ständige Diakone.

Aufgaben des Ständigen Diakons
Im Zentrum der Aufgaben der Ständigen Diakone, deren Bezeichnung "Diakon" auf das griechische Wort "Dienen" zurückgeht, steht der caritative Dienst. Ihre Arbeit in der Kirche soll den Dienst Christi an den Menschen in besonderer Weise zum Ausdruck bringen.
Die Aufgabenfelder liegen sowohl in der konkreten Hilfe für notleidende Menschen als auch in der Feier der Liturgie und der Verkündigung des Evangeliums.

Das Amt kann haupt- oder nebenberuflich ausgeübt werden und steht auch verheirateten Männern offen – wie etwa dem gebürtigen Erbendorfer (Landkreis Tirschenreuth) Martin Schraml. Er wird ab morgen dem Stand der Kleriker angehören.

Diakonweihe am Samstag
Die feierliche Diakonenweihe erfolgt um 9:30 Uhr im Regensburger Dom St. Peter. Neben Martin Schraml wird Willibald Poiger aus Straubing im Regensburger Dom geweiht. Coronabedingt werden an der feierlichen Weihe nur 30 geladene Gäste teilnehmen können. Wir werden den Gottesdienst und die Weihe jedoch mit der Kamera begleiten und die Aufzeichnung am Sonntag, den 18. Oktober, für Sie im Fernsehen übertragen.

(cg)