
OTV-Kinotipp
OTV-Kinotipp: Das gewisse Etwas
Was passiert, wenn zwei knallharte Einbrecher in einer Behindertengruppe untertauchen müssen? Die neue Komödie „Das gewisse Etwas“ spielt mit genau dieser ungewöhnlichen Idee.
Während eines Juwelenraubs wird Karlo und seinem Sohn Alex ausgerechnet das Fluchtauto abgeschleppt. Doch eine Reisegruppe von Menschen mit Behinderungen bietet unerwartet den perfekten Plan B. Die Begleiter halten Alex für ihren fehlenden Reisegast Otto – und die beiden Diebe müssen einfach nur mitspielen.
Als Teil der außergewöhnlichen Reisegruppe taucht Alex unter, während sein Vater Karlo die Rolle seines Betreuers übernimmt. Eigentlich wollen die beiden nur unentdeckt bleiben. Doch der gemeinsame Urlaub eröffnet ihnen eine neue Sicht auf ihre Mitmenschen – und bringt einige Herausforderungen mit sich. Denn Alex‘ Mitreisende haben schnell durchschaut, dass mit „Otto“ etwas nicht stimmt.
„Das gewisse Etwas“ ist eine Komödie, die mit Klischees über Menschen mit Behinderungen spielt und ihnen gleichzeitig eine Stimme gibt. Die Darsteller der Reisegruppe leben selbst mit unterschiedlichen Behinderungen. Einige von ihnen haben bereits viel Kameraerfahrung, andere stehen als Laiendarsteller erstmals vor der Kamera. Gerade das Zusammenspiel von gespielter und tatsächlicher Behinderung sorgt für viele besondere Momente.
Der Film basiert auf der französischen Komödie „Was ist schon normal?“. Deshalb kritisieren einige, dass „Das gewisse Etwas“ wenig Neues biete. Unterhaltsam soll die Neuverfilmung ihrem Vorbild aber in nichts nachstehen.
„Das gewisse Etwas“ sorgt für gute Laune und wagt sich an Witze, die sich sonst nur wenige trauen würden. Ab morgen ist die Komödie für alle ab 6 Jahren in den Kinos zu sehen.
(sb)