— © Quelle: Staatliches Bauaamt Amberg-Sulzbach
Quelle: Staatliches Bauaamt Amberg-Sulzbach

Hirschau/Gebenbach

Bundesstraße 14 - Fahrbahnerneuerung zwischen Gebenbach und Hirschau: Dritter und letzter Bauabschnitt startet am 26. Oktober

Nachdem die beauftragte Baufirma den zweiten Bauabschnitt zur Erneuerung der B 14 im innerörtlichen Bereich von Schnaittenbach zügig fertigstellen kann, soll dieser Streckenabschnitt voraussichtlich im Laufe des 24. Oktober 2026 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach setzt die umfangreiche Erneuerung der Fahrbahnbeläge der B 14 ab dem 26. Oktober mit dem dritten und letzten Bauabschnitt, welcher die Erneuerung westlich von Hirschau umfasst, fort. Auf einer Länge von rund vier Kilometern werden dabei zwischen Gebenbach und der Einmündung der aus Richtung Amberg kommenden St 2238 die schadhaften Fahrbahnbeläge ausgetauscht.

Der dabei in Gebenbach gelegene innerörtliche Teilabschnitt der B 14 zwischen der Bahnhofstraße und der Atzmannsrichter Straße wird hierbei bewusst erst während der Herbstferien saniert. Damit soll insbesondere den Belangen des hier alternativlosen Schulbusverkehrs Rechnung getragen werden.

Verkehrsführung und Erreichbarkeit während der Bauarbeiten

Die erforderlichen Straßenbauarbeiten können aus bautechnischen Gründen sowie zur Gewährleistung der Arbeits- und Verkehrssicherheit ausschließlich unter Vollsperrung des betroffenen Streckenabschnitts ausgeführt werden.

Für den überörtlichen Verkehr zwischen Hirschau und Gebenbach wird eine Umleitung eingerichtet. Diese führt ab Hirschau über die St 2123 nach Großschönbrunn, weiter zur B 299 und von dort zurück zur B 14 westlich von Gebenbach. Für die Gegenrichtung gilt die Umleitung entsprechend.
Alternativ kann der Verkehr auch ab Hirschau über die St 2238 nach Amberg und anschließend über die B 299 bis zur B 14 westlich von Gebenbach ausweichen.

Auch innerhalb von Hirschau und Gebenbach lassen sich während der Bauarbeiten Einschränkungen nicht vermeiden. Insbesondere beim Abfräsen der bestehenden Asphaltschichten und beim Einbau des neuen Fahrbahnbelags sind zeitweise Behinderungen erforderlich, um die Arbeiten sicher und möglichst zügig ausführen zu können.

Die Erreichbarkeit der im Baufeld gelegenen Anwesen wird soweit wie möglich sichergestellt. Die unmittelbar an der B 14 im Baufeld gelegenen Geschäfte sind während der Bauarbeiten leider nur zu Fuß oder rückwärtig erreichbar.
Das Staatliche Bauamt ist sich bewusst, dass die Einschränkungen insbesondere für die örtlichen Gewerbetreibenden eine Herausforderung darstellen, und bittet hierfür um Verständnis. Sofern die Witterung mitspielt, sollen die Arbeiten innerhalb von fünf Wochen abgeschlossen sein.

Umleitungen konsequent einhalten und Rücksicht nehmen

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle Verkehrsteilnehmer, den Baustellenbereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken konsequent zu nutzen und zusätzliche Fahrzeit einzuplanen. Die Anlieger entlang der Umleitungsstrecken werden um Verständnis für die vorübergehend erhöhte Verkehrsbelastung gebeten.

Eigenmächtige Abkürzungen über Ortsstraßen, ungeeignete Nebenstrecken oder andere nicht vorgesehene Ausweichrouten können zu zusätzlichen Verkehrsbelastungen, Behinderungen und gefährlichen Begegnungssituationen führen. Sie erschweren zudem die Bauabwicklung und können den Baufortschritt erheblich beeinträchtigen. Das Staatliche Bauamt appelliert deshalb eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, der ausgeschilderten Verkehrsführung zu folgen und keine vermeintlich kürzeren Alternativrouten zu nutzen.
Die konsequente Befolgung der Verkehrsführung ist nicht nur eine Frage der Rücksichtnahme, sondern eine wesentliche Voraussetzung für die Sicherheit aller Beteiligten. Sie ermöglicht es, die Bauarbeiten ohne unnötige Behinderungen, mit möglichst kurzen Bauzeiten und vor allem unfallfrei abzuwickeln. Das Staatliche Bauamt bittet daher ausdrücklich darum, Absperrungen und Verkehrszeichen zu beachten und den Baustellenbereich nicht eigenmächtig zu befahren.

Zugleich bedankt sich das Staatliche Bauamt bei allen Verkehrsteilnehmern, Anwohnern und Gewerbetreibenden für das bisher entgegengebrachte Verständnis und die Geduld. Auch während des nun anstehenden letzten Bauabschnitts sind gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen besonders wichtig.

Investition in den langfristigen Straßenerhalt

Die laufenden Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt der Straßeninfrastruktur und zur Verkehrssicherheit. Mit Investitionen von insgesamt 3,7 Millionen Euro erneuert die bayerische Straßenbauverwaltung im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger die B 14. Die Maßnahmen verbessern den Fahrbahnzustand, wirken einem weiteren Substanzverlust entgegen und schaffen die Grundlage für eine sichere und zuverlässige Nutzung der Bundesstraße in den kommenden Jahren.

Mit dem Abschluss des dritten Bauabschnitts finden die diesjährigen Erneuerungsarbeiten an der B 14 im Landkreis Amberg-Sulzbach ihren Abschluss. Insgesamt werden damit im Jahr 2026 rund elf Kilometer der Bundesstraße 14 westlich von Hirschau und östlich von Schnaittenbach erneuert. Die Maßnahme ist zugleich die längste Deckenbaumaßnahme im gesamten Amtsbereich des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach in diesem Jahr.

Das Staatliche Bauamt dankt allen Betroffenen bereits im Voraus für ihre Unterstützung und bittet darum, die unvermeidbaren Umleitungen und Verkehrseinschränkungen auch während der abschließenden Bauphase mitzutragen.

(exb)

expand_less